#130: Was Journalisten wirklich denken - State of Journalism 2026

Shownotes

In dieser Episode sprechen wir über die neueste Studie von Muck Rack: den State of Journalism Report 2026. Dazu wurden Anfang 2026 eine Menge Journalisten zu ihrer Arbeit, ihren Sorgen und ihrem Verhältnis zu KI und Social Media befragt. Wir schauen uns an, wie es Journalisten gerade wirklich geht und was die großen Verschiebungen auf Plattformen wie LinkedIn, X und TikTok für die Branche bedeuten. Außerdem sprechen wir darüber, was die Studie über den Umgang mit PR-Pitches verrät: Warum landen so viele davon ungelesen im Müll und was wir als Kommunikatoren besser machen könnten.


MuckRack State of Journalism Report 2026: https://muckrack.com/resources/research/state-of-journalism

Your Name in Landsat: https://science.nasa.gov/mission/landsat/outreach/your-name-in-landsat/


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Andrea via LinkedIn und Instagram und Threads

Lars via LinkedIn, Mastodon, Instagram und Threads

Transkript anzeigen

00:00:07: Hallo Andrea.

00:00:09: Hallo Lars!

00:00:10: Wir haben es geschafft.

00:00:12: Haben wir heute mal wieder einen Clown gefrühstückt?

00:00:16: Ja ein bisschen, das stimmt.

00:00:19: und ja gut bei mir ist schon etwas später und sofern darf ich... Ich bin entschuldigt

00:00:25: Das stimmt

00:00:26: Mein Tag ist schon fast rum Es geht mir ja soweit ganz gut Und

00:00:29: ich finde mittagstief zu meiner Verteidigung Okay

00:00:32: Dann ist es gut dass du heute ein Thema hast.

00:00:35: Ja absolut Ich hab vorhin mal so ein bisschen, jetzt ist ja gerade die OMR oder die ist doch jetzt aktuell?

00:00:41: Ja.

00:00:42: Die ist... Aber

00:00:42: ich habe jetzt vorhin einmal diese Diskussion so ganz grob verfolgt in der WhatsApp-Gruppe vom Social Media Watch Blog.

00:00:50: Fand ich wieder sehr unterhaltsam.

00:00:53: Signalgruppe aber ja.

00:00:55: Wie die OMr irgendwie so anneckt in einer gewissen Weise, aber ich verstehe es auch irgendwie

00:01:02: Ja, ist aber schon auch wieder ein bisschen klischeehaft.

00:01:04: Wenn dann alle mal sagen so einen Selbstbeweihräucherung der Marketing-Leute und so klar ist es das auch.

00:01:10: Aber ich könnte mir auch vorstellen dass da doch auch das eine oder andere interessante Thema oder die Interessante Session dabei ist?

00:01:17: Ich war da ja einmal und also ich finde schon so'n bisschen überfordernd und ich glaube man muss sich halt richtig gut drauf vorbereiten, dass man wirklich die Sessions sieht, die so n bisschen Neues reinbringen.

00:01:33: Also so allein als Überblick was die Markete gerade so rumtreibt, ist schon nicht schlecht.

00:01:38: Ja glaube ich auch.

00:01:40: Ja um R-Cavage vorzumachen aber jedes Jahr müsste ich da glaube nicht hinfahren.

00:01:45: Ich finde das hier aus sehr anstrengend.

00:01:47: Aber ja

00:01:48: und es war in dem Jahr in dem ich da war weiß jetzt natürlich nicht ob das immer so war aber es waren so lange Stände bei diesen ganzen Food Trucks dass wir also wir hatten gar keine Zeit uns da anzustellen weil ja auch das Programm so groß ist.

00:02:02: Ich hatte so hohe, ich war so voll.

00:02:05: Und dann haben wir uns einfach bei allen Ständen so durchgefuttert.

00:02:08: Ich weiß noch, ich glaube, bei TikTok gab es Popcorn?

00:02:11: Das war ganz gut!

00:02:13: Es hat recht gut gestattigt.

00:02:14: Wir haben eine Tour gedreht.

00:02:17: Ja, siebzig tausend Leute ist halt auch... da will doch der ein oder andere mal was essen und dann kann's schon mal dauern.

00:02:24: Ja

00:02:24: das stimmt.

00:02:26: Vor allem um die Mittagsseite.

00:02:27: Okay aber über die OMR möchte ich heute gar nicht sprechen eigentlich

00:02:32: Fade.

00:02:33: Ich möchte ja heute nicht über LinkedIn sprechen, sondern heute wird es mal wieder ein bisschen PR-lastiger.

00:02:43: Ich habe eine Studie gefunden oder beziehungsweise die Studie wurde hier recht breit geteilt und zwar ist sie von Muckrack bringen die, glaube ich jedes Jahr raus.

00:02:59: Zumindest letztes Jahr gab es auch eine und ich hatte sie schon mal ein Band in der Episode aber das war noch die ältere Version.

00:03:06: Und jetzt im April, März oder April kamen die Studie für zwei tausendzechsundzwanzig raus und über die wollte ich jetzt mal sprechen.

00:03:14: Ja cool habe ich schon nichts von gehört.

00:03:16: sehr gut

00:03:18: Also führt diese Studie.

00:03:19: befragen sind neunhundert Journalisten hauptsächlich aus den USA Aber auch aus UK Kanada und Indien also zeigen dann ziemlich gutes Bild davon was gerade so in der englischsprachigen Newsrooms los ist.

00:03:33: Und was ich da eigentlich ganz spannend finde, wir hatten ja auch mal eine Episode oder zwei Episoden oder sogar drei Episoden wo wir recht viele Studien uns angeguckt haben und dann geht es ja ganz oft irgendwie um die Technologie oder welche Plattformen die nutzen oder so.

00:03:47: und diese Studie guckt wirklich auf die Journalisten und fragt die wie's ihnen geht?

00:03:52: Wie sie sich fühlen wie sie ihre Karriere so einschätzen und die Karriereschancen, was es sich von uns PR-Profis wünschen.

00:04:02: Und das finde ich recht selten, aber wahrscheinlich gibt's auch fünftausend Studien.

00:04:07: Zähle ich halt wahrscheinlich nicht so oft?

00:04:08: Aber deswegen find' ich die ganz interessant!

00:04:11: Ja cool!

00:04:12: Ist

00:04:13: bereit?!

00:04:14: Ich bin bereit!

00:04:16: Okay, starten wir mit dem ganz großen Bild, dem großen Trend dieser Studie und zwar was Journalisten gerade am meisten beschäftigt... Was glaubst du?

00:04:26: Äh KI.

00:04:30: Ja, gehört so ein bisschen dazu.

00:04:32: Desinformation und Geldmangel.

00:04:34: Ah!

00:04:35: Geldmange?

00:04:35: Ja,

00:04:37: Geldmage genau.

00:04:38: Das befestigt mich auch.

00:04:40: Und das ist ja eigentlich nicht neu... ...und jetzt kommt die KI-Entspiel.

00:04:45: Und es hat sich dieses Jahr wohl total verändert.

00:04:47: Die Angst vor unkontrollierter KI in der Branche ist wohl von auf das Jahr im Jahr ist, dass die Menschen in den Journalismus

00:05:09: auf dem gleichen Sorgelevel gestiegen sind.

00:05:17: Und aktuell sagen wohl das, sagen wohl, es sind fünfzehn Prozent der Journalisten, dass das Informationen ihre Arbeit im letzten Jahr schwieriger gemacht hat.

00:05:29: Und das ist schon viel, würde ich sagen?

00:05:31: Ja.

00:05:32: Im Viertel ja, also nie auch.

00:05:35: Okay.

00:05:38: Zweiter Punkt – wie fühlen sich Journalisten aktuell?

00:05:43: und zwar ist hier die Antwort recht zwischfältig.

00:05:46: Fünfundsechzig Prozent sagen, die Arbeit fühlt sich meaningful an.

00:05:50: Also sinnvoll, man glaub ich sagen doch Deutsch?

00:05:54: Ja.

00:05:54: Aber gleichzeitig sagen siebenundvierzig Prozent, sie fühlen sich erschöpft.

00:05:59: Okay

00:06:00: Achtunddreißig Prozent sagen Die Arbeit fühlte sich precarious an also irgendwie unsicher.

00:06:06: und nur Zweiunddreißig Prozent Sagen noch dass ihre Arbeit aufregend ist.

00:06:12: Aufregend im positiven Sinne.

00:06:15: Im positiven Sinn ja okay

00:06:16: das nicht viel

00:06:18: Nee.

00:06:21: Also irgendwie habe ich das Gefühl, wer merkt denn das auch so ein bisschen?

00:06:27: Also ich hab's Gefühl die Journalisten sind irgendwie total erschöpft.

00:06:30: Diese Newsrooms werden immer kleiner, sie sind Deutschland genauso.

00:06:35: Die sind total überfordert und irgendwie schneller gereizt und weiß ihr halt wahrscheinlich nicht mehr diese Story schreiben können auf diese so richtig Bock haben.

00:06:43: Ja interessant wenn man das selber so... Wenn das eben auch deine Arbeit daneben reflektiert ist, was du dann in der Studie da hast.

00:06:54: Aber kann ich mir gut vorstellen dass es so ist?

00:06:57: Ja und ein Sechzehprozent sagen wohl, dass sich ihr Aufgabenbereich oder im letzten Jahr erweitert hat also über ihre eigentliche Rolle heraus als zum Beispiel mehr Verantwortung weniger Ressourcen dass es halt einfach weniger Kollegen gibt, auf die man die Arbeit aufteilen kann.

00:07:20: Und sie wünschen sich, dass Sie mehr positives Feedback von den Führungskräften bekommen, bessere KI-Schulungen und das die Redaktion wieder mehr Leute einstellen.

00:07:33: Das glaube ich nicht, dass es in nächster Zeit passiert.

00:07:38: Die Wahrscheinlichkeit des Geringen, dass das passieren wird würde ich auch sagen.

00:07:46: Okay, dann KI und Social Media.

00:07:51: Da hatten wir doch letztens darüber gesprochen.

00:07:52: wie ist nochmal diese Journalisten die jetzt ein Instagram Account öffnet hat?

00:07:57: Also die ehemalige UK-Korrespondentin fällt mir gleich wieder ein.

00:08:06: Ich

00:08:07: versuche

00:08:08: mal ohne

00:08:10: Tippen.

00:08:10: Da haben wir ja noch darüber gesprochen dass Social Media so wahnsinnig wichtig ist.

00:08:15: Da finde ich jetzt CDL-Ergebnisse richtig spannend, weil in den Moment nur noch einundzwanzig Prozent der Journalisten sagen, dass Social Media sehr wichtig für ihre Arbeit als Reporterin oder Reporter ist.

00:08:26: In dem Jahr zweitausend und zwanzig waren es noch dreiunddreißig Prozent.

00:08:30: Und das betrifft vor allem die Recherche und für die Verbreitung der Inhalte sagen weniger, als die Hälfte des Social Media noch wichtig ist?

00:08:39: Ja krass!

00:08:45: liegt wahrscheinlich auch daran, dass halt was ja auch ein Thema ist das wir oft haben.

00:08:49: Dass halt auch Social Media halt immer weniger wichtig als Traffictreiber und so weiter ist.

00:08:57: Und sie sagen dann auch welche Plattformen für Sie aktuell noch am wertvollsten sind?

00:09:01: Da ist auf Platz eins mal wieder Facebook.

00:09:04: Das löscht mich jedes Mal.

00:09:05: Platz zwei LinkedIn!

00:09:09: Ja, es sind halt alles drei immer noch Plattformen wo halt links vielleicht nicht super funktionieren aber zumindest wo man halt links eben auch nutzen kann Linkbeiträge.

00:09:21: Und also X sinkt das waren letztes Jahr einundzwanzig Prozent dieses Jahres in Zehnten.

00:09:27: Also es lässt schon nach.

00:09:29: Aber letztes jahr war wohl Blue Sky recht großer Hoffnungsträger.

00:09:34: In diesem Report und die Journalisten die da Zeit verbringen ist von thirty-eight auf vierundzwanzig Prozent gefallen.

00:09:44: Also der Hype hat sich abgekühlt.

00:09:46: Ja, jetzt hört man hier auch immer mehr das Plus-Guy halt irgendwie gerade so.

00:09:51: eine Krise durchläuft im Hype-Seikel.

00:09:55: Bei Tiktok sagen sie oder einundseißig Prozent sagen dass die der Plattform komplett misstrauen.

00:10:02: also es betrifft vor allem die Recherche bei den Plattformen.

00:10:06: Also was du da siehst ist halt vermutlich nicht echt oder Fake News.

00:10:10: Ja,

00:10:11: ja... Also schon irgendwie interessant?

00:10:14: Ja, finde ich auch mit dem Rollen von Social Media weil man, ja also du könntest natürlich auch sagen dass Social Media trotzdem noch eine große Rolle spielt um halt die Leute zu erreichen, die du als sonst nicht erreichst.

00:10:27: aber klar, ich höre das eben auch hier immer wieder wie frustrierend es halt ist wenn du dann irgendwie immer noch versuchst so wie früher Social Media eine Promo zu benutzen, das funktioniert halt gar nicht mehr.

00:10:41: Ich überlege gerade ob ich hier irgendeinem Medium ... Ach ja doch!

00:10:47: New York Times und so vorgesehen.

00:10:50: Aber es ist ja klar dass die irgendwie da noch eher durchdringen können als kleine Verticals.

00:10:56: Ja total oder halt auch lokal Medien insohn.

00:10:59: Weil jetzt gestern oder vorgestern war der Tag des Lokaljournalismus.

00:11:09: Ich weiß gar nicht, ob das international ist oder nur in Deutschland.

00:11:12: Keine Ahnung aber deswegen haben viele Medien auch darüber so über den Stand des Lokaljournalismus gesprochen und da war im Handelsblatt gab es dann ein Artikel dass das wohl in USA also die Lage des lokaljournalismus halt sehr schlecht ist und immer schlechter wird und das Social Media eben viel übernimmt und das eben auch Probleme für Dessensformationen hat usw.

00:11:34: Ich denke mal das Thema wird natürlich in USA dann auch viel diskutiert.

00:11:38: Ja, absolut.

00:11:40: Okay!

00:11:40: Dann kommen wir zum letzten Punkt und zwar zu Media Relations also was die Journalisten von PL an wünschen.

00:11:48: Das ist natürlich immer interessant und gibt es ja auch richtig viele Studien dazu.

00:11:54: Da

00:11:54: ist die Nachricht eigentlich ganz so gut als zu sechsten Achtzig Prozent sagen dass mindestens ein Teil ihrer veröffentlichen Stories mit einem PR-Pitch angefangen hat haben.

00:12:06: Also PR funktioniert nach wie vor.

00:12:08: Mindestens ein Teil, hast du gesagt?

00:12:09: Das ist keine konkrete Zahl, okay?

00:12:11: Nein, keine konkreten Zahlen.

00:12:13: Sechsundachzig Prozent der Journalisten sagen das aber.

00:12:17: Aber und das ist jetzt so ein bisschen das Problem, vierhundertfünfzig Prozent antworten selten oder nie auf Pitches.

00:12:25: Und achtundachtzig Prozent löschen im Pitch sofort wenn die Sub-Tür Kleinen quasi schon nicht zu ihrem Beat passt.

00:12:33: Das ist wahrscheinlich sehr, sehr klar.

00:12:35: Ist total verständlich.

00:12:36: was auch sehr oft passiert.

00:12:38: würde ich mal verboten oder weiß man ja auch und

00:12:43: die häufigsten Löschgründe und ich glaube das hatten wir schon mal erwähnt nicht relevant natürlich, acht nach zehn Prozent sagen das zu werblich sieht aus wie eine Massenemail und so

00:12:58: viele Follow-ups ohne Antwort

00:13:02: Das ist ja auch irgendwie verständlich.

00:13:04: Ja, total!

00:13:05: Verständlich klar.

00:13:06: Ich meine auf der anderen Seite das ist ja immer wieder eine Diskussion du hast mir über LinkedIn immer wieder mal so Kommentare oder Beiträge von deutschen Journalisten eben auch geschickt daneben die da so das Thema Zusammenarbeit und Verhältnis zu PR und so weiter beleuchten.

00:13:22: Und da haben wir viele PRlerinnen und PRler runtergeschrieben dann immer wieder so ja verstehen Sie alles mit diesem dass sie sich melden oder es nicht relevant ist, dass sie wahnsinnig viel bekommen?

00:13:31: Aber einfach öfter mal nein hören, wäre halt auch schön.

00:13:35: Als gar nichts zu hören.

00:13:38: Da beißt sich die Katzen in den Schwanz wahrscheinlich?

00:13:40: Ja total.

00:13:42: Also ich finde einmal oder zweimal kann man nachhaken und dann kann man es auch zahlen lassen.

00:13:46: Sehe ich genauso!

00:13:47: Ich würde jetzt mal vermuten dass Journalisten kriegen natürlich wahnsinnig viele E-Mails ist ja klar... ...ich kriege auch viele und ich krieg auch viele irgendwelche Pitches dann eher von irgendwelchen weiß ich nicht Plattformanbietern, die irgendwelche Angebote für Journalisten haben oder jetzt auch irgendwie im digitalen Bereich und so.

00:14:07: Und ich sehe die Grundsätze schon alle.

00:14:09: aber ich antworte auch nicht weil das ist halt nicht relevant oder passt halt nicht oder was auch immer.

00:14:15: genau deswegen kann man eben auch davon ausgehen dass es halt in den seltensten oder ja doch wahrscheinlich in den Seltensten Fallen so ist, dass sie wirklich einfach nicht ankommen oder überhaupt nicht beachtet werden sind da einfach nicht relevant.

00:14:31: Aber wie gesagt, so einmal nachhaken oder zweimal passt schon.

00:14:34: Weil ich hatte das auch richtig oft, dass mir dann erst beim zweiten oder dritten Mal jemand geantwortet hat, weil sie es halt einfach die E-Mail untergeht.

00:14:43: Also wenn die nicht gerade in dem Moment da in ihre Mailbox gucken, wenn da eine E-mail reinkommt, dann sitzen halt fünfzig E-mails drüber und dann ist die halt weg.

00:14:55: Ja, das hängt ja auch von Journalisten ab ne?

00:14:57: Weil manche sagen ja auch, dass sie ... Ich weiß jetzt bei uns in der Agentur auch Also mit den Kolleginnen und Kollegen, die halt Media Relations vor allen Dingen machen.

00:15:05: Dass sie immer wieder mal sagen, manche Journalisten sagen auch ja schreibt ruhig noch mal oder hakt ruhig nochmal nach oder so.

00:15:11: Wenn irgendwie wenn man keine Antwort bekommt weil kann es sein dass man irgendwie gerade in dem Moment ist nicht gepasst hat oder dass es halt untergegangen ist.

00:15:18: also das ist doch sehr individuell.

00:15:20: Ja ganz kurz was sich Journalisten wünschen statt nicht relevanten E-Mails.

00:15:25: ich glaube es leuchtet ein klare Relevanz aber Relevance für den Beat reiht nicht mehr aus.

00:15:31: Also, er sagt jetzt, dass ein Pitch es dann wirklich relevant für sie ist.

00:15:36: Wenn er die Community direkt betrifft, die das Outlet bedient.

00:15:40: Ja...

00:15:41: Also man soll gucken quasi was der Journalist covered und natürlich auch ist es für dieses Magazin interessant also für die Leserschaft.

00:15:51: Auch das leuchtet ein

00:15:52: aber

00:15:53: glaube ich passiert selten.

00:15:56: Da gibt's ja auch Gründe dafür warum das selten passiert.

00:15:59: Also in Deutschland auch, aber in den USA wahrscheinlich noch sehr viel mehr halt viele Medien die halt auch sehr ähnliche Leserschaften oder Communities ansprechen.

00:16:14: Das zum einen und zum zweiten Ja man kann halt auch Oder es ist halt auch echt ein Aufwand wenn du halt jeden Jede Ansprache jeden Pitch dann irgendwie individuell nochmal irgendwie gestaltet und so.

00:16:28: Und ja Du musst halt irgendwie auch.

00:16:31: Natürlich sprichst du halt immer oder in den meisten Fällen hat mehrere an.

00:16:34: also Das kostet alles Zeit und Geld.

00:16:37: Und ich glaube, das kommt auch echt auf das Thema drauf an.

00:16:40: Also wenn ich jetzt irgendwie so ein Breaking-News-Pitch rausschick, klar schicke ich den irgendwie an zwanzig Journalisten auf einmal, die es interessieren könnte... Ja!

00:16:49: ...und ich finde bei solchen Pitches braucht's aber nicht immer so eine persönliche Ansprache.

00:16:53: Ja, stimmt.

00:16:54: Da machts das Thema eher.

00:16:56: Wo man halt eh weiß dass das halt alle halt ähnlich covern.

00:17:01: Ja.

00:17:01: Da ist so recht?

00:17:04: Also Journalisten sagen jetzt, sie möchten persönliche E-Mails klar.

00:17:08: Ich glaube das kann man auch so ein bisschen fecken unter zwei Hundert Wörtern.

00:17:12: Sie möchten die E-mail vor zwölf oder mittags haben.

00:17:16: Sie möchten Maxima einen Follow up und zwar drei bis sieben Tage später Und sie sagen persönliche Beziehungen zählen.

00:17:27: Ja und da halt glaub ich echt vor allem also nicht so dass man jetzt irgendwie Best Buddies ist sondern dass wir einfach den Journalist und die Leserschaft versteht und kennt.

00:17:39: Ja, und ich glaube auch würde ich jetzt aussagen dass das was ist was halt viele nicht oder zu wenig machen halt auch lesen was sie so oder hören oder gucken was die halt so machen.

00:17:52: Ja absolut

00:17:54: weil nur darüber kriegst du es ja irgendwie da noch

00:17:56: mit.

00:17:58: Ja genau das auch wenn Sie halt irgendwie ein Social Alte auch unterwegs sind Was ich halt auch total, fällt mir gerade ein.

00:18:05: Was ich auch total interessant finde, weil das sagen ja super viele Journalisten eben auf diese was ich jedem meinte auf so Beiträge wenn da auch andere Journalisten dann wieder drunter kommentieren zum Verhältnis und so weiter.

00:18:17: Das ist halt sehr, sehr oft passiert und das kenne ich jetzt aus unserer Agentur oder aus der Branche halt allgemein.

00:18:24: Das sind Journalisten die zu einem bestimmten Thema geschrieben haben gerade so in Wirtschaftsmedien, dass die halt im Anschluss halt total viele Sachen bekommen.

00:18:34: Ja hier sie haben ja darüber geschrieben und da hätten wir noch ein anderes Thema und so und dann haben wir sagen ja wenn ich da drüber geschrieben habe, dann ist ja die Wahrscheinlichkeit das ich irgendwie einen Tag später wieder drüber schreibe relativ gering?

00:18:45: Ja und ich glaube das machen eh ganz viel, dass man irgendwie so eine Artikel verlinkt der vielleicht auch gar nicht so richtig zum Thema passt.

00:18:52: Ich finde es immer so ein bisschen erzwungen.

00:18:55: So erzwungene persönliche Ansprache Und das merken wir ja auch.

00:19:00: Also okay, das war's!

00:19:03: Als die Glaubensstandelisten stecken nicht alle aber einige gerade so ein bisschen in so einer Krise.

00:19:11: Identitätskrise

00:19:12: Kann ich gut nachvollziehen aus diversen Gründen?

00:19:17: Du hast ja einiges genannt dieses Thema Desinformation, KI allgemein So einen Druck den sie eben auch verspüren wenn sie weniger Die Teams halt immer kleiner werden.

00:19:32: Ja,

00:19:33: das ist klar.

00:19:36: Ich hab letztens ein E-Mail bekommen von den Journalisten.

00:19:40: ich glaube die habe gelöscht aber der hat quasi geantwortet irgendwie total spannend oder total gern machen aber er hatte jetzt gerade keine Zeit für irgendwas und dann aufgezählt woran er gerade alles arbeitet.

00:19:52: Das war so richtig seine To Do Liste natürlich.

00:19:58: Danke für das Nein!

00:19:58: Aber der war wirklich... Also den stelle ich mir vor bei diesen Studienergebnissen.

00:20:03: Der war richtig gestresst.

00:20:06: Ja, lustig!

00:20:07: Aber hatte so gestresster auch nicht, wenn du noch Zeit hattest deine To-do-Liste mit dir zu teilen?

00:20:12: Ja, habe ich mir dann auch gedacht, dass er da im kurzen Interview führen können.

00:20:15: Das

00:20:16: hätte sie beantworten können.

00:20:17: Ist ja interessant was wir da schreiben aber letztendlich hätten Sie mal die Zeit für etwas anderes aufgemeldet.

00:20:25: Ich werde berichten wie sich das nächste Jahr verändert.

00:20:28: Ja bin ich auch gespannt.

00:20:29: Also gerade ja auch, ich meine das ist ja auch ein Thema.

00:20:33: Gerade dieses Desinformationen und KI was bei mir dann halt immer so vor oder sehr oft kommt, wenn man jetzt so bedenkt was man halt auch tun kann um diese Probleme zu lösen.

00:20:46: Das ist natürlich auch irgendwie im gewisser Weise um Regulierung geht aber das kann man ja dann irgendwie vergessen.

00:20:51: Das wird es halt nicht geben.

00:20:55: dass das halt irgendwie eben auch was gegen Desinformationen, zum Beispiel oder auch gegen eben ungekennzeichnete KI und so weiter.

00:21:09: Dass da irgendwas gegengetan wird?

00:21:10: Das würde ja nicht wirklich passieren.

00:21:13: Nee!

00:21:14: Ja wir werden sehen... Also wir benutzen Markwreck Und man sieht ja wer dann die E-Mails öffnet und auf den Link schickst klickt und so.

00:21:26: Schon interessant, aber auch manchmal sehr frustrierend wenn dann keiner antwortet.

00:21:31: Jeder klickt aber keine Antworten.

00:21:35: Ja gut klar dann war es halt offensichtlich nicht relevant oder die falschen angesprochen für die Person halt nicht.

00:21:47: Ich glaube oft ist es auch falsches Timing einfach.

00:21:51: Ja ich denke auch das und dass ist halt auch echt schwer.

00:21:54: also Es hilft natürlich jetzt, wie du eben gesagt hast oder wie wir gesagt haben, grundsätzlich die zu verfolgen auch Interesse daran zu haben.

00:22:03: Woran Journalisten arbeiten und was sie dann irgendwie auch so worüber sie berichten und so weiter.

00:22:09: aber ja es ist halt auch normal glaube ich das da halt nicht viel Prozent der Ansprache an Journalisten in Nirwana verschwinden.

00:22:20: Hast Du noch einen Tipp?

00:22:20: wo noch?

00:22:22: Ich habe ein Thema!

00:22:24: Und zwar, warte mal.

00:22:25: Da muss ich dir was schicken.

00:22:26: Äh... Eventuell kennst du das auch schon aber... Das fiemel nehme ich dann wieder ein, dass sich das nicht.

00:22:33: Moment ähh... Wo ist es denn jetzt?

00:22:37: Kleinen Moment hier.

00:22:41: Kennste das oder weißt du worum's geht?

00:22:44: Nein!

00:22:44: Ich hab' das... ...das war bei Kugel, gell?

00:22:47: Nee, bei der NASA.

00:22:48: Oh okay.

00:22:50: Genau, ich habe sie gerade für alle die uns zuhören.

00:22:53: Ah ok ja, es kann gut sein Ich hab dir gerade ein Bild von deinem oder ich habe dir sozusagen deinen Namen geschickt, Andrea mit Satellitenaufnahmen.

00:23:03: Weil die NASA hat nämlich einen Tool online gestellt, your name in land set wo du eben dann entweder deinen Namen oder halt was für nen Wort auch immer eingeben kannst und dann werden Bilder von Satellit Aufnahmen der Erde dann eben ausgespuckt mit dem jeweiligen Buchstaben.

00:23:28: Das ist schon echt finde ich ein sehr, sehr lustiges Tool.

00:23:30: Es ist schon

00:23:30: wirklich cool!

00:23:33: Wenn dich schon mal wieder ins Haus sieht...

00:23:35: Man du kannst auch immer wieder auf Enter klicken und dann...

00:23:39: Ah, da wird es neu gemacht?

00:23:41: Genau, dann wird es neugemacht.

00:23:42: ja also weil manche... Also manchmal kommt das dann immer wieder.

00:23:45: aber also der das Bild sozusagen dann immer selber.

00:23:49: Aber wenn man so bisschen durchklickt, dass manche sind noch sehr viel ähnlicher den Buchstaben als andere.

00:23:57: Ja,

00:24:00: und man kann dann auch so drüber...

00:24:02: Genau!

00:24:02: Da siehst du

00:24:03: wo es ist.

00:24:03: Und dann zieht man ja

00:24:05: genau.

00:24:07: Also das ist super cool.

00:24:08: Ja finde ich ein sehr nettes Tool vor allem dass es halt doch direkt das Bildarteil dann runterladen kannst.

00:24:12: Das ist schon echt ganz schön.

00:24:13: Ja.

00:24:15: Sehr fast schon als good news für mich.

00:24:17: Sehr gut, das freut mich.

00:24:23: Okay vielen Dank.

00:24:25: Danke dir für die Studie McCrack Sehr gut.

00:24:30: State of Journalism.

00:24:33: State Of Journalism, twenty-twenty six.

00:24:35: Ja?

00:24:36: Toll!

00:24:37: Toll, vielen Dank.

00:24:39: Vielen Abend

00:24:40: dir.

00:24:40: Danke schön einen schönen Tag für

00:24:41: das Zuhören wenn ihr es bisher geschafft habt und bis zum nächsten

00:24:45: Mal.

00:24:46: Bis zum nächsten mal, Tschüss!

00:24:47: Tschüss.

00:24:51: Glaubst du man kann dieses Bild als Episodenbild nähen?

00:24:57: Ich den schon, oder?

00:24:58: Ja, ein Bauen für was wir schauen auf Sound Air gibt.

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